MERU NATIONALPARK

Der Meru-Nationalpark...

... liegt ca. 100 km nordöstlich des Mount-Kenya-Massivs, auf 300 bis 940 m Meereshöhe.

Die ausgedehnte Savannenlandschaft flacht vom hügeligen und feuchteren Nordwesten Richtung Osten ab. In den nördlichen Teilen herrscht vor allem Grasland vor, das zum Teil von einzelnen, in lichten Hainen beisammenstehenden Akazien unterbrochen wird.

Das Gebiet ist von vielen schmalen und ständig wasserführenden Flüssen durchzogen. Der Meru Nationalpark ist durch die Flüsse Tana im Süden, Ura im Südwesten und dem Rojeweru im Osten begrenzt.

Bekanntheit erlangte der Park durch die BBC-Dokumentation „Das Genesis-Projekt“, in der berichtet wurde, wie dieser Nationalpark wieder neu aufgebaut wurde.

Heute zählt der Meru Nationalpark zu den artenreichsten Wildreservaten in Kenia. Im Park gibt es Grevyzebras, Netzgiraffen, Erithrea-Spießböcke und Rainey's Grant-Gazellen. Kronenducker, Kirk-Dikdik und Kongoni haben hier ihr nördlichstes Vorkommen. Zu finden ist hier auch der scheue Kleine Kudu.